Start in unser Abenteuer

Lange haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Und mit zwei Tagen Verzögerung sind wir dann letzten Freitag endlich in unser Abenteuer gestartet. Bereits nach dem Arlbergtunnel sind wir ein erstes Mal von der Zollkontrolle aufgehalten worden. Wohin wir gehen würden und was wir mitführten, wollte der gute Mann wissen. Wir haben spontan beschlossen, ihm nicht die ganze Wahrheit auf die Nase zu binden, da wir dann wahrscheinlich etwas länger aufgehalten worden wären. So haben wir ihm einfach gesagt, dass wir unterwegs in die Ferien nach Wien seien und Kleider und etwas Essen mitführten.

Die fünf Kilo Spaghetti und etwa 10 Dosen Pelatti aus unserem Heimvorrat haben wir ihm eben so wenig verraten wie auch die Dauer unserer "Ferien" und die weiteren Ziele. Offenbar traten wir genug glaubwűrdig auf. Der Zőllner wollte nicht einmal unsere Papiere sehen.

Nachdem wir Wien zwei Tage lang mehr oder weniger gründlich besichtigt hatten, machten wir uns bereits in unbekanntere Gefilde auf. Ungarn stand auf dem Programm. Wir hatten beide keine Vorstellung davon, was uns in Ungarn erwartet noch wie wir uns dieses Land vorzustellen haben. Sogar eine Habsburgerin 20 min vor der ungarischen Grenze hat uns versichert, dass ganz klar der Euro die einzige Währung in diesem Nachbarland sei.


Also sind wir mit gefüllten Eurotaschen in Ungarn eingereist um sehr bald festzustellen, dass wir mit Euro nicht einmal die erste Parkuhr befriedigen können. Nur Forint ist wahres Geld hier. Zum Glück war aber der nächste Bankomat nicht weit und wir retteten uns aus dieser Finanzkrise mit dem monströsen Bezug von total wahnsinnigen 1000 Forint. Wir erwarteten einen mit Banknoten gefüllten Ausgabeschacht und haben uns bereits entsprechende Verstecke und Taktiken überlegt, um diese horrende Summe sicher in unseren Chevy zu transferieren. 

Nachdem dann eine einsame 1000 Forint Note im Schacht lag, haben wir schlauerweise den Umrechnungskurs studiert und schnell festgestellt, dass wir soeben einen Fünfliber in Papierform bezogen haben..

 

Ansonsten gefällt uns Ungarn gut. Es ist sehr heiss und wir sind auf einen Schlag im Hochsommer gelandet.

 

Momentan befinden wir uns am Plattensee. Dieser See heisst wahrscheinlich so, weil er platt ist. Die Durchschnittstiefe beträgt 3.6 Meter auf 18km Breite und 70km Länge.

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Kommentare: 8
  • #1

    Patrick und Karin (Donnerstag, 23 Juni 2011 20:49)

    Hoi zäme das geit ja scho voll ab be euch! Häbet sorg lbg us de schwiz!!!!!!!!

  • #2

    Päp (Freitag, 24 Juni 2011 08:38)

    Fazit:
    De Euro sinkt, de Gäldwert spinnt,
    s'chunnt nöd druf a, nimm doch Forint!

    Wünsche eu witerhi vil Spannends, Interessants und Luschtigs. Freu mi scho ufs nöchschte Echo.
    Alles Liebi
    Päp

  • #3

    Fischer's (Freitag, 24 Juni 2011 09:21)

    Ungarn isch soo schön... Chöi öich in Héviz ds
    Kurbad empfähle u in Tata ds Wasserschloss u d "LIEBESSCHLÖSSER". U no e guete Tipp: Faus dr ine Gschwindigkeitskontroue vor Polizei chömet, (cha o passiere we me nid zschnäu ungerwägs isch)me cha mitne märte, si tüe nämlech gärn ires Sackgäud so vrdiene.. :-)Reiset guet. Karine u René

  • #4

    Nadine (Freitag, 24 Juni 2011 14:09)

    Danke vielmals! Ich freue mich über diese erste Nachricht und musste sehr lachen: Wusste auch nichts von der Existenz eines Forints. Ihr tragt also zu meiner Allgemeinbildung sehr bei!
    Danke auch für die schöne Hochzeitskarte. Das Bild auf der hintersten Seite gefällt mir am allerbesten.
    Liebe Grüsse; d Schwäschwö

  • #5

    Anjes Mami (Samstag, 25 Juni 2011 23:29)

    Ein Hallo nach Ungarn und danke für die schöne Karte mit Brieflein!
    Zu später Stund'ich nichts mehr weiss,
    morgen wird's auch hier recht heiss
    geniesst darum den platten See
    ich freu' mi wenn ihr schreibt noch meh.

  • #6

    Gaby (Montag, 27 Juni 2011 13:46)

    Hallo ihr zwei

    nach einigem Stress mit dem Link, kann sogar ich jetzt eure News lesen. Hat mich schon ganz schön nervös gemacht, denn ich will doch unbedingt auch auf dem laufenden sein, wo ihr gerade seit und wie es euch geht.
    Also, ich wünsche euch eine schöne Zeit und viele Ueberrraschungen.

    Bis zum nächsten Mal sende ich euch ganz liebi Grüessli us Cape Town
    Gaby

  • #7

    Sisqi (Donnerstag, 30 Juni 2011 22:12)

    Hallo liebe Katzeneltern
    Möchte euch mitteilen, dass ich mittlerweile mit meinem Wohngenossen Nino recht gut verstehe. Gestern habe ich meine Pflegevater Bruno arg in Bedrängnis gebracht. Er hat doch glücklicherweise ein Fenster nicht recht verschlossen, so dass es mir gelungen ist, endlich einmal das Haus zu verlassen. Haha, der liebe Bruno ist vor lauter Entsetzen sogar aus dem Melkstand ins Haus gerannt um mich zu suchen. Derweil habe ich ihm aus dem nahen Gebüsch zugeschaut und mich köstlich amüsiert. Irgend wann ist dann die Pflegemutter zurückgekommen und hat mich erfolgreich mit feinem Essen wieder ins Haus zurückgelockt. War ein super Ausflug für mich. Die Pflegemutter hat mir versichert, dass wir die Sache wiederholen werden, wenn sie da ist. Sie lässt mich kaum aus den Augen... Aber ich wollte euch eigentlich nur mitteilen, dass es mir gut geht und ihr eure Reise beruhigt weiterführen könnt. Bis ein ander Mal und liebe Grüsse auch Mönchaltorf, auch von den Pflegeeltern und meinem Kumpel Nino
    Eure Sisqi

  • #8

    Fischer's (Montag, 18 Juli 2011 13:52)

    ha bi däm unpassende Schueh vom Chevy gwüss grad müesse schmunzle... hei mir o scho erläbt, we me d'Schprach nid cha u nid weiss ob me hie itz zu dere Uhrzyt darf parkiere oder nid... gschei nüt blöders. :-)) Liebe Gruess usem Ämmitau.

7. September 2012

Gleich zwei neue Blogbeiträge über unsere letzten Abenteuer und unsere Heimkehr sind online sowie die Fotos dazu.

 

4. September 2012

Übernachtungsplätze ab Kasachstan bis nach Deutschland sind online. 

 

4. September 2012

Unsere visuelle Route ist vollendet und zeigt die letzten Stationen auf unserer 14-monatigen Reise.